Covid 19, was folgt daraus für unseren OV

Liebe Freundinnen und Mitglieder, auch wir möchten die Ausbreitung des SARS-Virus verhindern helfen.

Nachdem gestern unser Parteitag in Wolfenbüttel abgesagt worden ist, sehen wir von der Teilnahme an Veranstaltungen ab. Auch deren Organisation wird zunächst auf Eis gelegt. Lasst uns die erforderlichen Beschränkungen als Gelegenheit ergreifen unseren Alltag zu entschleunigen und das Wesentliche in den Lebensmittelpunkt zu rücken. Civic 19 stellt unser Leben auf den Kopf.

Ab Montag beginnen bereits die Osterferien. Diese Meldung kam gerade aus Hannover.

Machen wir das Beste draus.

Aktuell dazu: Mit Blick zurück auf die Sommerzeit und jetzige Situation zum Jahresende

Der erste Lock down war so erfolgreich, dass die Kapazitäten auf unseren Intensivstationen ausreichend waren.

Die Maskenknappheit und Bettenressourcen konnten beseitigt werden und auch das Klopapier u. a. Grundbedarfsgüter waren wieder verfügbar für jede/n. Der Individualverkehr nahm wieder deutlich zu, ausgenommen der öffentliche Verkehr, die Flugreisen und Kreuzfahrten.

Doch der Verzicht in diesen Teilen des öffentlichen Lebens brachte auch viel Frust mit sich. Eine Randgruppe sah in den politischen Weichenstellungen gegen ein Ausbreiten der Pandemie die ausreichende Basis für bürgerliche Proteste gegen Freiheitsbeschränkungen. Ihr liefen „Betroffene“, Verschwörungstheoretiker u.a. aber auch rechte Gruppierungen zu, bzw. waren in den wöchentlichen Großversammlungen dabei.

Die Pandemie wurde geleugnet, die Absicht zur gesundheitlichen Vorsorge der Bevölkerung wurde den politisch Verantwortlichen pervertiert und aberkannt. Dazu gab es nach wie vor die internationale Vernetzung auf Reisen und Großveranstaltungen ohne Maskeneinsatz, ohne Abstandswahrung und bewußte Provokation der restlichen Anwesenden. Weltweit war die Pandemie nicht einzudämmen und auch hier sprangen die Infiziertenzahlen in unerwünschte Höhen. Gab es erst Ausbrüche in Hotspots wie Fleischverarbeitungsbetriebe oder andere Großbetriebe mit Massenabfertigung oder bei Stadtbewohnerinnen, so griff die Virusausbreitung nun auch von den Städten auf die ländlichen Gebiete über.

Die Folge ist ein erneuter milder Lockdown seit Anfang November. Die erforderlichen Maßnahmen zeichneten sich bereits im Oktober ab.

Die Konsequenz für die GRÜNEN im Land Niedersachsen war die Absage eines Parteitages in Wolfenbüttel. Dafür wurde eine Onlineveranstaltung mit den Delegierten der Kreisverbände durch geführt. Gleichermaßen wurde der Parteitag in Belin abgesagt und ebenfalls eine Online Abstimmungsveranstaltung zum Grundsatzprogramm durchgeführt und verabschiedet.

Für uns im OV Bothel und alle anderen Ortsverbände wurde die Kreismitgliederversammlung abgesagt, die Ende November stattfinden sollte.

Hier standen eine Änderung in der Finanzverteilung zwischen den Ortsverbänden und dem Kreisverband an, die Änderung der Beitrags- und Kassenordnung des Kreises und somit der Kreissatzung, sowie die Wahlen eines neuen Vorstandes für unser Kreisgebiet. Das alles ist ausgefallen. Der Kreisvorstand erklärte durch Selbstautorisierung, dass er bis Ende 2021 im Amt bleiben würde. Das ermöglicht eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes für Vorstände in Gremien von Vereinen und auch Parteien, die ab Ende März erneut gewählt werden müssten.

Wir konnten zwischen den Lockdowns und der Schließung der Gastronomie unsere Ortsversammlung, mit der Wahl des Vorstandes durchführen.

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